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Bockmattli - Element of Slime (6c+)

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Westwand des kleinen Bockmattliturms mit diversen tollen Routen Charakter: Athletisch, kräftig an guten Schuppen. Kleine Leute, die wenig an Untergriffen klettern oder sonst ihren Bizeps kultivieren könnten Mühe bekunden. Fels hat meist gute Reibung. Fels: Super, bis auf ein paar Meter am Ende von L4. Absicherung:  Für unser Gemüt insgesamt freundlich , in den einfachen Abschnitten weit gesichert. Wo es "schwierig" ist hat man nie weit zum nächsten Clip, aber über die letzte Sicherung muss man sich trotzdem begeben. Haken stecken tendenziell hoch, aber wir hatten keine Probleme. Es könnte sich durchaus lohnen Keile und kleine/mittlere Friends dabei zu haben, wir haben sie aber nicht vermisst. Kletterzeit : ca. 4h, Sonne kommt schon recht bald in die Wand! Wenn man unten beim Parkplatz um 7:00 losläuft langt es knapp die Route im Schatten zu klettern. Einstieg nicht markiert, aber hoher erster Bolt auf Platte erkennbar (oder einfach das eindeutige Fototopo von Marcel anschauen...

Scaladri - Fantasia (6b+)

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  Wie bereits letztes Jahr konnten Miri und ich unsere gemeinsame MSL Saison auch heuer wieder Ende Februar im Tessin eröffnen. An früherer Gelegenheit mangelte es nicht, aber Miri hatte sich vor knapp zwei Wochen unglücklicherweise den Ringzehen ausgerenkt. Dieses Malheur machte zunächst sogar nur das Tragen von Kletterschuhen schmerzhaft. So mussten wir unseren Trip etwas aufschieben und leider kam so auch die lange Trockenperiode am Tag vor unserer Begehung zu einem Ende und bescherte der Gegend ca. 1mm Niederschlag. Dies kann für den talnahen, westlich ausgerichteten Scaladri mit seiner üppigen Vegetation durchaus ein Problem sein. Jedoch war es vorher lang trocken und die Graspolster dementsprechend aufnahmefähig und das Wetter am Tag danach versprach sehr sonnig und warm zu werden. Ohne Notwendigkeit früh einsteigen zu müssen reisten wir am selben Tag von Zürich an und machten uns am Wandfuss mit der ersten Sonne parat. Obwohl der Boden durchwegs nass war, schien der Fels im ...

Rätikon - Lanciamira (6c 2 p.a.)

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Already last year in 2021 I received the news from Marcel about the conclusion of Lanciamira - his latest big wall project at Drusenfluh in Rätikon. Together with his teenage daughter Larina they had put up 17 pitches over the course of 7 days spread over 5 seasons - chapeau to their commitment and endurance! Anybody who has ever bolted anything knows how much effort goes into establishing a route, in particular on this scale. Summary Long alpine outing with many rewarding sections, fully bolted (***/xxx). However, due to it's great length it can not avoid to cross several sections of choss and dubious rock. Grading tends to be softer in the easier pitches (5c-6b) while the cruxes (6b+/6c) are quite demanding. Even though the great roof will mostly need to be aided, it certainly adds an interesting air of exposition to the endeavour.  Thanks Marcel & Larina for the great work! Report It was only in November 2022 that Dave and I finally realized our long promised quali...

Sandbalm - Makita (6c/+)

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Once more Granite should be the name of the game. Even though it was end of October, the warm and sunny weather would have allowed a broad set of options. Eventually, we chose Makita as it promised an easy-to-access and moderate yet stimulating venture. The entries in the visitor book revealed that we were only the 23rd visit in 11 years since the first ascent in 2011. The period of 2019-2022 saw two visits - including ours. That's quite surprising as the route offers nice and varied climbing with good protection. While other routes might have been wiped out by  vegetation & lichen under such low-traffic circumstances, Makita has kept most of its polish so far! The Sandbalm dome. Makita starts at the very left where the narrow gorge begins. At the base of the first pitch (6b+) of Makita. Access: 20 min Climbing: 4 h Rappel: 50 min Gear: C4 #0.5 for pitch 7 L1 6b+ Vertical first section with spreading, jamming & laybacking. Could integrate small and medium cams, but not stri...

Hundstein - Alpstein(ultra)marathon 6b+ (rope-solo)

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Aufgrund seiner Länge und homogenen Schwierigkeiten stand der Alpsteinmarathon schon lange auf meiner Wunschliste. Allerdings liegt der Einstieg im Herzen des Alpstein-massivs und fordert dementsprechend eine zusätzliche Vorlaufzeit von ca. 1:30-2:00 Stunden. Dadurch waren bisher immer andere Ziele näher liegend, aber dieses Jahr wollten wir uns in den Sommerferien die Zeit nehmen. Leider fasste Miriam dann zur Unzeit eine Corona-Infektion aus und sämtliche Kollegen waren ebenfalls in den Ferien. So stand wieder einmal ein Alleingang zur Diskussion. Nicht dass ich sonderlich scharf darauf bin mich allein eine Wand hochzuwerken, denn das Handling ist schon mühsamer als in einer Seilschaft. Und natürlich fehlt mit dem (Kletter)partner ein wichtiger Teil des Erlebnisses, ganz abgesehen von der fehlenden sicherheitstechnischen Redundanz. Aber manchmal kann man "rope-solo" eben unabhängig unterwegs sein, was wohl auch der Hauptvorteil dieser Methode ist. Die Tatsache, dass man jed...

Gastlosen - Elsa (6c)

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Die Route Elsa an der Glattewandspitze steht ein wenig im Schatten der benachbarten Nikita, welche sogar mit einem Eintrag in den Modernen Zeiten geadelt wurde. Aber es lohnt sich durchaus der kleinen Schwester bei Gelegenheit einen Besuch abzustatten. Neben der anständigen Länge von ca. 350m lockt die Route mit homogenen Schwierigkeiten um 6b und wiederholer-freundlicher Absicherung. Die Kletterei ist grossteils geneigter, dh. steilplattiger Natur. Dank bemerkenswert zahlreicher positiver, horizontaler Leisten bleiben die grossen Reibungstests allerdings aus.  Der Fels ist meistens sehr gut und manchmal sogar fantastisch. Allerdings trifft man auch immer wieder auf nicht ganz niet- und nagelfeste Ware.  Etwas getrübt wird die Freude auch durch den Schutt im Zustieg und den ersten zwei Längen, wobei sich die Route aber immer den kompaktesten Weg des Widerstands sucht. Mancher mag diese Suche nach den kompaktesten Abschnitten in den oberen Längen vielleicht als etwas zu gesucht...

Schafberg - Ungläubiger Michael (6c)

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What did the first ascentionists mean when they called Michael ungläubig? The date of the first ascent does not coincide with a holiday, so a religious connotation seems unlikely - in the sense of two young climbers skipping church in favor of a day out. So was it disbelief about their achievement? Or was it up-front doubt which they eventually resolved by climbing the route? And who was or is Michael?? With so many questions calling for answers we decided to look for hints where everything happened pretty much 36 years ago when  Wilfried Aman & Michael Schallert established the route  Ungläubiger Michael at the Schafberg face near Wildhaus in 1986. In short: we did not find answers, but at the same time we left with no doubts about the quality of this route! Thanks Marco for a great day! Sun != clear sky, at least locally, and sometimes to the climber's disadvantage... Summary Just as the guide book says: Sustained slab climbing in best rock. Well protected since its ren...